Dienstag, 2. August 2016

Meine Glücklichmacher im Juni/Juli


Heute gibt es zum ersten Mal einen Doppelmonat bei meinen Glücklichmachern, aber Juni/Juli sind doch eh irgendwie ein super Team, oder? Im Juni hat sich nämlich mein Computer urplötzlich verabschiedet und wandert seitdem von einem Computer-Doc zum nächsten. Ein schwieriger Patient. Daher auch diese extrem ruhige Zeit hier auf dem Blog. Hach, ich hoffe ich habe mein „Baby“ bald wieder, denn die Hummeln werden langsam lästig und ich würde hier gerne endlich mal wieder so richtig durchstarten. Aber jetzt zeige ich euch wenigstens schon mal meine Glücklichmacher der letzten beiden Sommermonate, vielleicht ist ja auch was für euch dabei?



♥ Der Geruch von frisch gemähtem Gras – jedes Mal und immer wieder. Würde man mich nach meinen Top-Five der sommerlichen Gerüche fragen dann wären das wohl:
1. Frisch gemähtes Gras, 2. frisch geschnittene Wassermelone, 3. Sonnenmilch, 4. Eis (jawohl, das riecht), 5. Regen auf heißem Asphalt
♥ Kuchen von der Konditorei Widmann in München-Großhadern. Kennt ihr nicht? Dann solltet ihr da unbedingt mal hin, denn das ist wirklich der ultimative " Kuchen und Torten Himmel"!

 ♥ Dieser Text von Jesper Juul über den Umgang mit Smartphones im Familienalltag hat mich sehr berührt. Ich habe ja schön öfters erwähnt, dass mich die zunehmende Nutzung von Smartphones im Alltag manchmal erschreckt. Jesper Juul bringt diese Thematik (wie ich finde) nun auf den Punkt.

♥ Die Serie Peaky Blinders, die wir kürzlich auf Netflix gestreamt haben. Es handelt sich um eine Dramaserie, die im Birmingham der 20er Jahre spielt und sich um eine Gangsterbande namens Peaky Blinders dreht. Gleich zwei tolle Schauspieler wirken dort mit (Cillian Murphy und Tom Hardy) und zusammen mit der außergewöhnlichen Musikauswahl finde ich ist die Serie wirklich sehr gelungen. In der letzten Folge habe ich dadurch auch noch den wunderbaren Song von Ane Brune "All my tears" entdeckt und könnte ihn seither in einer Tour hören. Was soll ich sagen, ich mag eben melancholische Songs.

♥ Ein wirklich herausragendes (!) Buch, das ich gelesen habe: Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells. Wow. Einfach Wow. Bitte lesen, lesen, lesen! Es gibt selten Bücher die mir so nahe gehen, das ich irgendwann entscheide, das lese ich jetzt besser nicht im Zug zu Ende sondern lieber daheim, müssen mich ja nicht alle Mitreisenden heulen sehen. Ich will unbedingt noch mehr von dem jungen Autor lesen, der übrigens auch eine richtig interessanten Werdegang hat. Da sieht man mal, was man erreichen kann, wenn man etwas wirklich will.

♥ Ein Satz: Would it help? Gehört im Film Bridge of Spies und es hat sofort Klick gemacht. Es geht um einen vermeintlichen Spion der von Tom Hanks als Anwalt vertreten wird. Als der ihn irgendwann frägt ob er nicht in Panik wäre angesichts seiner misslichen Lage sagt dieser nur: Would it help? Jetzt wenn ich mir Sorgen machen wegen irgendwas oder Angst habe das etwas Bestimmtes passieren könnte sage ich mir auch „Would it help?“ und lasse die Dinge dann doch lieber einfach auf mich zukommen. Es stimmt eben doch: Worrying is like praying for something you don’t want to happen.

♥ Endlich Schwimmen im See – hach tut das immer gut.

♥ Ein wundervoller Instagram Account den ich kürzlich entdeckte: @floretflower. Umwerfend schöne Fotos, beim Betrachten möchte ich immer sofort alles hinschmeißen, nach USA auswandern und eine Blumenfarm eröffnen. Ist wie Urlaub für die Augen –ehrlich wahr.

 ♥ Der Kinofilm Money Monster hat mir sehr gut gefallen. Tolle Schauspieler und eine spannende Geschichte die unterhält und zum Nachdenken anregt.

♥ Eine Blogentdeckung für mich als Mama: Eltern vom Mars. Einen ganzen Abend lang habe ich mich durch das tolle Archiv gegraben. Es handelt sich um einen nach Montessori ausgerichteten Blog, mit vielen tollen Spielideen für kleine Kinder und Tipps wie man sie besser am Alltag teilnehmen lassen kann. Das fördert nämlich nicht nur die Entwicklung, sondern auch das Selbstwertgefühl. Seitdem lasse ich Marvin viel mehr machen und komme von einem Aha-Erlebnis zum nächsten. Er hat zum Beispiel seit einiger Zeit keine Kartoffeln mehr gegessen. Dann habe ich ihn am Wochenende bei der Zubereitung von Rosmarinkartoffeln mit einbezogen und so durfte er die Kartoffeln waschen, den Rosmarin abzupfen, alles pfeffern, das Olivenöl drüber gießen und schließlich alles mit den Händen vermischen. Und was soll ich sagen, er hat fast alles alleine gegessen und wir mussten uns beeilen um überhaupt was abzubekommen. Ich bin begeistert und werde mich jetzt noch mehr in das Thema einlesen.

Das Kochbuch: Shaking Salads. Dort findet sich eine bunte Auswahl an Rezepten für Salate, die abends in ein Glas geschichtet werden, so dass man sie am nächsten Tag bequem mit ins Büro nehmen kann. Dort muss man dann nur noch das Dressing drüber geben, ordentlich schütteln und genießen. Eine wunderbare Möglichkeit mittags im Büro endlich mal wieder gesund zu essen. Die Rezepte sind immer für 2 Personen ausgelegt, was perfekt ist, da ich jeweils ein Glas für meinen Mann und eines für mich zubereiten kann.

♥ Die vielen neuen Wortkreationen die Marvin gerade so hervorbringt: Tato (Auto), Trator (Traktor), Radlda (Radlader), Hase, Ei (wahlweise Ei, Eis, heiß oder Hai), Mi (Milch), Nane (Banane) – hach, so eine schöne Zeit. Also von gelegentlichen Wutausbrüchen, weil wir irgendwas nicht verstehen, mal abgesehen. Ist schon eine faszinierende Zeit diese Sprachentwicklung und überhaupt gerade ein sehr schönes Alter.

♥ Das Label Gretas Schwester. Die illustrierten Emaillebecher stehen jetzt ganz oben auf meiner Wunschliste, ebenso wie das Kleinkindbuch. Aus dem Rassel-Alter ist Marvin leider raus, sonst würde ich sofort die Noah der Wal Rassel für ihn haben wollen.

Und was hat dich so glücklich gemacht?

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