Freitag, 3. Juni 2016

Meine Glücklichmacher im Mai


Hallo? Ist da jemand? Ja, da ist (wieder) jemand. Denn heute melde ich mich zurück aus dem wohlverdienten Blogurlaub der, ich muss es zugeben, sehr gut getan hat. Nicht so gut getan hat der Familienurlaub in Portugal. Vom Pech verfolgt bin ich ehrlich gesagt froh, das er vorbei ist, die Einzelheiten erspare ich euch hier einfach mal. Aber da hilft ärgern nichts, abhaken, nach vorne schauen, auf neue Abenteuer freuen. Jetzt gibt es aber erst mal meine Glücklichmacher aus dem Mai und da fällt mir gleich auf, der ein oder andere Glücklichmacher fand sich doch auch im Urlaub in Portugal. Wo Schatten ist, ist eben auch immer Licht.



Da waren diese zwei besonderen Bücher, die ich gelesen habe. Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes (ja ich weiß, ich bin spät dran, immerhin kommt demnächst schon die Filmversion ins Kino) und Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer. Beide Bücher haben mir sehr gut gefallen, wobei mich Ersteres noch mehr bewegt hat. Das lag aber sicherlich an der sensliblen Thematik und den Gedanken die dabei so entstehen.

Das Aufleben lassen meiner Büchereimitgliedschaft. Ich stelle ja immer wieder fest, bei Büchereien spalten sich die Gemüter. Die einen lieben sie, für die anderen gibt es nichts schlimmeres. Ich bin irgendwo mittendrinnen. Ich kam lange ohne aus und habe jetzt aber festgestellt, dass mit Kind eine Bücherei eine irre tolle Sache ist. So viele Bilderbücher kann ich Marvin gar nicht bieten, wie ich dort für ihn leihen kann. Noch dazu gibt es in unserer Bücherei eine tolle Spielecke für Kinder mit gigantisch-großen Sitzkissen zum Bücherschmökern, Kindertischen und Stühlen, Kinderküche (!) zum bespielen, ein großes Holz-Feuerwehrauto, verschiedenste große Bagger und Kipplaster usw. Ein Paradies für Kinder und Marvin war vom Fleck weg begeistert. So ist der Büchereibesuch für ihn auch immer gleich ein Ausflugsziel und davon kann man bei Regenwetter gar nicht genug in der Nähe haben, wenn wieder akutes Cabin Fever auftritt.

Das Kinderbuch Badetag für Hasenkind von Jörg Mühle war übrigens eines der ersten Bücher, die wir ausgeliehen haben und Marvin hat es heiß geliebt. Dieses Buch hat mir auch vor Augen geführt, wie sehr er sich schon wieder verändert hat. Er wurde beim Lesen des Buches immer aufmerksamer und hat überall mitgemacht. Hat das Hasenkind trocken gerubbelt, es trocken gepustet und ihm Creme ins Gesicht geschmiert. Er herrlicher Spaß!

Kein Internet im Ferienhaus. Wie - das ist ein Glücklichmacher? Oh ja!! Anfänglich habe ich es noch sehr vermisst nicht ständig auf Pinterest, Bloglovin, Instagram etc. zu gucken, doch irgendwann erkannte ich die Wohltat darin. Mir wurde bewusst wieviel Zeit ich mit diesen Dingen zubringe. Jede kleine Pause wird damit gefüllt, sei es im Zug, im Wartezimmer beim Arzt, in der Werbepause beim Film (bescheuert, oder?) oder bei der Kaffeepause. Ich möchte das zukünftig ändern. Diese Dinge sind und bleiben mir wichtig, denn es liegen dort ja auch unendlich viele Inspirationen verborgen, aber es muss einfach mehr Internetfreie bzw. Bildschirmfreie Zeit geben. Ich prophezeihe, dass es in einigen Jahren nicht nur stressbedingten Burnout geben wird, sondern auch internetbedingten Burnout. So viel Input kann das Gehirn irgendwann nicht mehr verarbeiten. Verschnaufpausen müssen sein.

Port & Tonic - ein Kultdrink aus Portugal. Perfekt für laue Sommerabende. Im Urlaub war das mein liebster "Sundowner". Im klassischen Port & Tonic kommen nur Dry White Port und Tonic Water, wir haben das Rezept noch mit etwas Gin verfeinert. Himmlisch. Das beste Tonic Water ist meiner Meinung nach übrigens das Mediterranean Tonic Water von Fever Tree.

Die Zeitschrift Flow. Ich lese sie einfach immer wieder so, so gerne. Dort finde ich interessante Anregungen, Inspirationen, Denkanstöße, tolle Portraits und vieles mehr. Und das ganz ohne Bildschirm. Deswegen habe ich mir auch direkt und einfach so zwischendurch ein Abo geschenkt.

Der Limetten-Cheescake im Stammrestaurant in Portugal. Jubel, jubel, ist der lecker. Da packt mich gleich wieder der Ehrgeiz an dem perfekten Cheescakerezept zu arbeiten. Ich wage zu behaupten eine recht gute Bäckerin zu sein, aber den perfekten Cheescake (also so, wie mein Mann und ich ihn lieben, in der amerikanischen, festeren Version) habe ich noch nicht hinbekommen. Kennt jemand von euch vielleicht das perfekte Rezept?

Zwei Filme die mich kurz in andere Welten geführt haben. Legend führte mich ins London der 1960er Jahre und beeindruckte mich mit Szenenbild und der schauspielerischen Leistung von Tom Hardy, welcher beide Hauptrollen spielt und dabei verblüffend unterschiedliche Charaktere zeichnet. Mit Jane Got A Gun reiste ich in den wilden Westen und konnte wieder nicht umhin mich zu fragen, warum Hüte eigentlich nicht wieder mehr in Mode kommen können. Ich liebe Hüte! Nathalie Portman steht ihr Hut jedenfalls ganz ausgezeichnet.

Barfuss auf Sand gehen

Ihr Lieben, habt es schön und kommt gut in den Juni!






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