Mittwoch, 25. November 2015

DIY Adventskalender Make-Over


Das ich es liebe Adventskalender zu basteln, habe ich ja schon in meinem gestrigem Post erwähnt. Deswegen ist es ja auch so schön, dass ich von nun an immer zwei Kalender basteln darf, einen für den kleinen und einen für den großen Mann. Einfach nur herrlich. Ich fange ja oft schon im Oktober an nach neuen Inspirationen zu suchen und habe oft so viele Ideen, das die größte Schwierigkeit darin besteht, sich für eine Variante zu entscheiden. In den vergangen Jahren habe ich schon die unterschiedlichsten Kalender kreiert. Teilweise selbst erfunden, manche nach Vorlagen aus dem Internet, andere auf Grund von Fotos nachempfunden etc. Eine schöne bunte Mischung eben. Was bei meine Mann jedes Jahr gleich bleibt ist die Füllung. So bekommt er immer 24 handgefertigte Pralinen von der fantastischen Chocolaterie Elly Seidl aus München. Die Pralinen von dort sind einfach nur himmlisch und für jeden Schokoholic ein absolutes Muss. Kann man übrigens auch online ordern, also nur so nebenbei erwähnt.



Zurück zur Verpackung der delikaten Kugeln und zu einem keinen Einblick in meine Kreationen der letzten Jahre.

Da gab es zum Beispiel:




Ein Traum in Eisfarben,




Selbstgefaltete Dreiecksschachteln mit Weihnachtsmännern und Tannen nach einer Anleitung aus dem Internet,



Einen umfunktionierten Bilderrahmen mit Eiszapfen und Lichterkette,




Einen Tannenwald (Idee und Etiketten von hier),





Und Seidenpapiersäckchen in Schwarz und Gold.

(Anmerkung aus der Redaktion: Auch hier bin ich nicht wirklich mit allen Fotos zufrieden...räusper, räusper. Wie gut das mein Perfektionismus gerade noch Pause macht!)

Dieses Jahr habe ich mich für ein Adventskalender Make-Over entschieden. Als ich den Adventskalender entdeckte, den die berühmte Kaffeefirma mit den kreativen Ideen dieses Jahr anbietet, gefiel er mir irgendwie. Besser gesagt ich fand das Gerüst toll, allerdings dieses schlichte braun... Ne, das geht besser, dachte ich bei mir. Hier mal ein Vorher-Bild:


Ich habe mich also entschieden das Grundgerüst weiß zu machen und die Fronten dann mit einem Bild zu verschönern. Ursprünglich dachte ich dabei an eine schöne Winterlandschaft, weil ich dachte wir hätten sicher noch einen alten Kalender rumliegen, dessen Dezembermotiv ich verwenden könnte. Falsch gedacht. Auf dem alljährlichen MotoGP Kalender meines Mannes gibt es nichts weihnachtliches oder winterliches nur Racer auf ihren Bikes in schwindelerregender Schräglage. Fündig geworden ich dann schließlich bei Junique. Dort gibt es einzigartige Poster von jungen Künstlern und die Qualität ist der Hammer. Fast habe ich mich gar nicht getraut das tolle Poster in winzig kleine Quadrate zu zerschneiden, aber ich habe mir ein Herz gefasst und es getan. Alles geben für das Endprodukt. Durch das Bekleben verschwanden natürlich die Aussparungen, mit denen man zuvor die Schubladen öffnen konnte. Daher habe ich anschließend kleine Holzkugeln als Griffe an die Schubladenfronten "genäht". Und das Ergebnis? Könnte stylisher kaum sein. Also finde ich jedenfalls und hoffe, dass ich auch den Geschmack meines lieben Gatten getroffen habe.





Man kann den Kalender übrigens sowohl aufhängen, als auch aufstellen. Eine Tatsache, die ich sehr praktisch finde. Und gefällt euch mein Make-Over?

Ihr braucht:
- Adventskalender-Grundgerüst (hier), aktuell übrigens im Sale!
- ein Poster oder Foto Gr. mind. 40x40
- kleines Stück dicken Fotokarton um Schablone anzufertigen
- 24 Holzkugeln mit Bohrung
- Nadel und dickes Garn zum befestigen der Kugeln
- Zahlensticker (ich habe einfache aus dem Zeitschriftenlasen genommen)
- Teppichmesser und Lineal
- weißes Farbspray

So geht's:

Zunächst das Gerüst mit dem Farbspray weiß machen und trocknen lassen.

Eine Schablone anfertigen, welche in der Größe den Covern der Schubladen entspricht. Darauf montieren wo oben und untern ist, denn die Schubladen sind leider nicht 100% quadratisch. Nun mit Hilfe der Quadrate, mit dem Teppichmesser (oder Papierskalpell) aus dem Poster 24 Vierecke ausschneiden. Dabei darauf achten, das man richtig arbeitet und das Bild später wieder korrekt zusammen gesetzt werden kann. Ich habe mir zunächst einen Ausschnitt des Bildes ausgesucht und dann einen Umriss auf das Poster gemalt. Dann habe ich mit dem obersten Kästchen angefangen und mich nach unten gearbeiten. Es ist hilfreich immer wieder die Breite der Reihen abzumessen und an Hand dieser Maße von der Mitte nach links und nach rechts zu arbeiten. Ist das einigermaßen verständlich erklärt? Aber ich denke nachdem man angefangen hat, ergibt sich die Logik von ganz alleine.
Sobald eine Reihe ausgeschnitten ist, direkt (richtig herum) auf die Kästchen kleben, bis alle Schubladen beklebt sind.

Nun die Griffe anbringen. Dazu mit Hilfe eines Linieals den Mittelpunkt der Schubladen ermitteln (dort wo sich die Diagonalen der Ecken kreuzen) und mit einer dicken Nadel 2 Löcher nebeneinander, mit kleinem Abstand, in den Karton stechen. Dann ein Stück Garn auf die Nadel fädeln und von hinten durch eines der Löcher stechen, die Kugel auffädeln und wieder durch das andere Loch zurück stechen. Die zwei Garnenden nun fest miteinander verknoten.

Abschließend nur noch die Zahlensticker anbringen und voilá - fertig ist der Kalender und bereit befüllt zu werden.


Habt es schön und viel Freude beim Nachbasteln.



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